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Suchbegriff: Donald Trump

Der deutsche DAX-Index ist wegen der Angst vor einem Handelskrieg mit den USA wegen Grönland stark gefallen, während der Euro gegenüber dem Dollar überraschend zugelegt hat. Der Anstieg des Euro wird auf „Sell-America”-Geschäfte zurückgeführt, da Investoren nach Trumps Zollandrohungen das Vertrauen in die Zuverlässigkeit der US-Wirtschaft verlieren. Es wird erwartet, dass die Marktvolatilität anhält, bis es neue Entwicklungen im Grönland-Konflikt und eine mögliche Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu Trumps Zollbefugnissen gibt.
Der finnische Präsident Alexander Stubb sprach auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos über den Territorialkonflikt um Grönland und skizzierte drei Szenarien: gut (Deeskalation und verstärkte Sicherheit in der Arktis), schlecht (Bruch zwischen Grönland und Dänemark) und schlimm (militärische Übernahme). Stubb befürwortet eine Deeskalation und betont die Einheit Europas bei der Unterstützung der territorialen Integrität Dänemarks, warnt jedoch gleichzeitig davor, dass die Zollandrohungen der USA die transatlantischen Beziehungen untergraben könnten. Als enger Vertrauter Trumps könnte Stubb eine wichtige diplomatische Rolle bei der Lösung des Konflikts spielen.
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos präsentierten US-Finanzminister Scott Bessent (Republikaner) und der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom (Demokrat), stark kontrastierende Ansichten zu Donald Trumps Politik. Bessent verteidigte Trumps geplante Übernahme Grönlands und seine Handelsdrohungen und forderte Europa auf, sich nicht zu widersetzen, während Newsom die europäischen Versuche, mit Trump zu verhandeln, kritisierte, ihn als „T-Rex” bezeichnete und ein Ende der „Bullshit-Diplomatie” forderte. Der Artikel hebt die tiefe Polarisierung in der US-Politik vor Trumps Ankunft auf dem Forum hervor.
Der Schweizer Franken hat nach den Zollankündigungen von Präsident Trump deutlich an Wert gewonnen und sich unter den G10-Währungen als bevorzugte sichere Hafenwährung herauskristallisiert. Der Franken legte gegenüber dem Dollar um 0,7 % zu und erreichte gegenüber dem Euro ein Zweimonatshoch. Dabei profitierte er von der geringen Staatsverschuldung der Schweiz (40 % des BIP gegenüber über 100 % in den USA und 250 % in Japan), ihrer politischen Neutralität und ihrer berechenbaren Wirtschaftspolitik. Analysten von Goldman Sachs und anderen Institutionen heben die Korrelation des Frankens mit Gold und seine relative Unabhängigkeit von den aktuellen Zollrunden hervor, wodurch er am meisten von der erhöhten Risikoscheu an den globalen Märkten profitiert.
Die deutsche Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Erholung, wobei positive Wirtschaftsdaten auf einen möglichen Wendepunkt hindeuten. Nach zwei Jahren Rezession wuchs das BIP im Jahr 2025 um 0,2 %, für 2026 wird ein Wachstum von 1 % erwartet. Zu den wichtigsten positiven Faktoren zählen verbesserte Lieferketten, gut gefüllte Auftragsbücher und sinkende Erzeugerpreise. Allerdings bestehen weiterhin Risiken aufgrund der Zollandrohungen der USA und der Notwendigkeit von Strukturreformen, um eine nachhaltige Erholung zu gewährleisten.
Peter Voser, Vorsitzender von ABB und internationaler Wirtschaftsgigant, bleibt trotz geopolitischer Spannungen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos optimistisch. Er plädiert für langfristige Strategien, die Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Unternehmen und die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Ländern, anstatt zu versuchen, große Machtblöcke direkt zu beeinflussen. Voser erkennt zwar die aktuellen Herausforderungen des Geschäftsumfelds an, glaubt jedoch an bedeutende globale Wachstumschancen und betont, wie wichtig es ist, in unsicheren Zeiten die Stabilität der Unternehmen für die Mitarbeiter aufrechtzuerhalten.
Die Ölpreise für Brent und WTI stiegen aufgrund von Versorgungsunterbrechungen im kasachischen Tengiz-Ölfeld und erneuten geopolitischen Spannungen durch US-Zollandrohungen gegenüber europäischen Ländern deutlich an. Positive Wirtschaftsdaten aus China und ein schwächerer US-Dollar sorgten für zusätzliche Unterstützung, sodass trotz der starken US-Produktion und der Reservekapazitäten der OPEC+ eine Kombination von Faktoren entstand, die die Rohölpreise in die Höhe trieb.
ABB-Vorstandsvorsitzender Peter Voser bleibt trotz geopolitischer Spannungen optimistisch hinsichtlich der globalen Wirtschaftsaussichten. In einem Interview mit dem Weltwirtschaftsforum betont er, dass man sich auf langfristige Strategien konzentrieren und sich gleichzeitig an kurzfristige geopolitische Herausforderungen anpassen müsse. Voser plädiert für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Regierungen und Unternehmen, insbesondere mit Ländern, die ähnliche Werte teilen, und ist der Ansicht, dass das derzeitige disruptive Umfeld auch Wachstumschancen bietet.
Die Aktien der Schweizer Kantonalbanken haben Rekordhöhen erreicht, da Anleger angesichts der politischen Unvorhersehbarkeit in den USA, insbesondere unter Trumps Politik, nach sicheren Häfen suchen. Banken wie Valiant und mehrere Kantonalbanken verzeichneten im vergangenen Jahr Zuwächse zwischen 8 und 45 %, mit starken Dividenden und einem hohen Anlegervertrauen, obwohl einige Aktien im Verhältnis zu ihren Kurszielen überbewertet waren.
Dänemark hat angesichts der zunehmenden Spannungen zusätzliche Truppen nach Grönland entsandt, nachdem US-Präsident Donald Trump den teilnehmenden Nationen nach einer multinationalen Militärübung mit Zöllen gedroht hatte. Trump schloss den Einsatz von Gewalt zur Eroberung der arktischen Insel nicht aus und riskierte damit einen erneuten Handelskrieg mit Europa. Die Situation hat Forderungen nach einer klaren europäischen Reaktion laut werden lassen, während Deutschland und Frankreich zu einer Deeskalation aufgerufen haben. Der Artikel behandelt auch andere globale Entwicklungen, darunter Chinas Rekordtief bei der Geburtenrate, die vorgezogenen Wahlen in Japan sowie verschiedene wirtschaftliche und politische Ereignisse.

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